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postheadericon Ferienhaus-Urlaub auf Ameland

Unberührte Natur mit einer vielfältigen Flora und Fauna und lange Sandstrände sind einige der Gründe, die für einen Urlaub auf der Nordseeinsel Ameland sprechen.

Ameland wird oft als Perle der holländischen Nordseeinseln hervorgehoben und ist vom Westen aus gesehen die vierte westfriesische Insel der Niederlande. Wer nach Ameland möchte, den führt der Weg über die Fähren „Sier“ und „Oerd“. Früher befanden sich dort die gleichnamigen Dörfer, die durch die geografische Verschiebung im Meer versunken sind.

Auf Ameland weht natürlich zu jeder Jahreszeit eine frische Brise. Im Sommer kann es sehr warm bei wolkenlosem Himmel werden, aber auch Regenschauer und Gewitter kommen schnell auf. Naturverbundene Urlauber lieben die Insel trotz des typischen Küstenwetters. Die Weitläufigkeit und Ruhe lockt auch viele Badeurlauber an. Daneben ist Ameland für seine Kinderferienlager bekannt.

Aktivurlaub auf Ameland

Ameland bietet mit seinen Strand, der insgesamt 27 Kilometer misst, natürlich ausreichend Platz für kleine und große Wasserratten und ist auch für Sonnenanbeter genau das Richtige. Aktivurlauber können die Insel auf dem etwa 100 Kilometer langem Radweg erkunden. Reichlich Gelegenheit für kleine Pausen bieten die Dünen, das Watt und das Meer neben dem Radweg.

Paradies für Naturforscher & Entdecker

Für Familien und Naturliebhaber ist eine Wanderung an das Wattenmeer Pflicht, dort leben viele Pflanzen- und Tierarten. „Het Oerd“ ist bereit seit 1930 Naturschutzgebiet, denn in dieser Dünenlandschaft brüten über 60 Vogelarten. Die Dünen bieten außerdem eine fantastische Sicht auf das östliche Ende der Insel und in den Sommermonaten blüht hier ein üppiges Lavendelmeer. Ein echtes Erlebnis ist auch ein Ausflug zu den Seehund- und Muschelbänken der Insel.

Ein Bummel durch Ballum, Buren, Hollum und Nees

Besucher von Ameland nehmen ihr Quartier in einer der  beschaulichen Gemeinden Ballum, Buren, Hollum und Nees, in denen es rustikale Kapitänshäuser, idyllische Bauernhöfe und die durchaus interessante Insel-Kultur zu entdecken gibt.  Ihr „goldenes Zeitalter“ hatte die Insel im 17. und 18. Jahrhundert. Damals entstanden die prunkvollen Häuser, die von den Kapitänen der Walfischboote errichtet wurden.

In Hollum, dem größten Dorf auf Ameland, steht das älteste Haus der Insel, das 1516 gebaut wurde. Eine weitere Sehenswürdigkeit ist der große Leuchtturm, der im 19. Jahrhundert errichtet wurde.

Nees ist das zweitgrößte Dorf der Insel, dort geht es durch die vielen Geschäfte und Cafés immer äußerst turbulent zu. Im Naturkundemuseum des Ortes gibt es zur Freude vieler Kinder einen großen Pottwal zu sehen, der 1997 auf Ameland gestrandet ist.

Echte Kühe, Schweine und Ziegen sind im Museum von Buren zu Hause, dem östlichsten Dorf der Insel.

Wer Ameland von oben besichtigen möchte, kann dies in Ballum tun, dem kleinsten Ort der Insel.

Den Tag kann man in einem der schönen Terrassencafés oder Restaurants der Insel ausklingen lassen, denn ein ausschweifendes Nachtleben ist nicht typisch für die beschauliche Nordsee-Perle.

Neben Ameland sind auch Texel und Schiermonnikoog beliebte Reiseziele unter den Inseln.

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Texel ist die westlichste der sogenannten Westfriesischen Inseln und vor allem bei Tagesausflüglern sehr beliebt. Erreichen kann man diese Insel leicht mit der Fähre von Den Helder aus; die Überfahrt dauert etwa 20 Minuten. Doch auch für einen längeren Urlaub ist Texel durchaus geeignet, immerhin bietet die Insel nicht nur eine malerische Natur, sondern zahlreiche weitere Sehenswürdigkeiten. Obwohl die Insel nur etwa 24 Kilometer lang und zehn Kilometer breit ist, kann man dennoch seine Freizeit hier aktiv gestalten.

Texel: breite Strände und vielfältige Natur

Hauptanziehungspunkt sind sicher die vielen schönen Sandstrände; der Hauptstrand der Insel ist immerhin 30 Kilometer lang. An die meisten dieser Strände schließen sich herrliche Dünen an.

Doch auch das Innere der Insel ist nicht zu verachten. Hier findet der Urlauber sowohl einen kleinen Wald als auch zahlreiche Heidelandschaften. Dank dieser abwechslungsreichen Landschaft ist Texel bei Urlaubern sehr beliebt.

Bei Ebbe ist das Wattenmeer unbedingt einen Besuch wert. Einer ausgedehnten Wattwanderung, wenn möglich unter sachkundiger Führung, sollte man sich unbedingt anschließen.

Überall auf Texel kann man Schafe entdecken; Besonderheit ist, dass diese das ganze Jahr über draußen bleiben.

Beliebte Ausflugsziele auf Texel

Kulturell interessierte Urlauber wiederum sollten dem Maritiem & Jutters Museum einen Besuch abstatten. Hier erfährt man interessante Details über die Geschichte der Insel sowie über die sogenannten Strandräuber.

Das Eco Mare ist gleichzeitig das Informationszentrum der Insel; in diesem kann man sich über die beeindruckenden Dünen, das Wattenmeer und dessen Entstehung umfassend informieren. Auch ein riesiges Aquarium kann man hier besichtigen.

Eine weitere Attraktion der Insel ist der Leuchtturm vor De Cocksdorp. Leider kann dieser von Urlaubern nicht betreten werden, dennoch ist er ein beliebtes Fotomotiv auf Texel.

Kleine und beschauliche Orte auf Texel sind Oudeschild, De Cocksdorp oder Oosterend. Hier gibt es dennoch ein ausreichendes Angebot an Ferienwohnungen – Urlauber, die einen beschaulichen und ruhigen Urlaub suchen, sind in diesen Orten genau richtig.

Eine besonders beliebte Unterkunft auf der Insel ist der Bungalowpark De Krim; dieser ist wie geschaffen für Familien mit Kindern. Vom Campingplatz bis zur Luxus-Familienvilla ist hier für jeden Geschmack und Geldbeutel die passende Unterkunft vorhanden.

Hauptstadt der Insel Texel ist Den Burg; hier leben etwa 7.000 Menschen. Dies ist somit der größte Ort der Insel – hier befindet sich auch die Inselverwaltung.

De Koog wiederum ist das größte Touristenzentrum von Texel; die meisten Urlauber suchen sich eine Unterkunft in dieser Stadt. Hauptgrund ist sicher, dass De Koog direkt an der Nordseeküste liegt und von dieser nur durch den Dünengürtel getrennt wird.

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Die „Insel der grauen Mönche“ – ein Paradies im niederländischen Wattenmeer

Obwohl Schiermonnikoog mit 199 km² Grundfläche die kleinste Insel im Wattenmeer der Niederlande ist, sind hier doch auf wenigen Quadratkilometern mit dem historischen friesischen Dorfkern, dem Wattenmeer, dem Polderland, den Salzwiesen, den Kiefernwäldern, dem Süßwasserreservoir und nicht zuletzt den breiten Stränden und hohen Dünen gleich acht verschiedene Naturlandschaften zu finden.

Zum Schutz der sensiblen Natur des ersten Nationalparks der Niederlande, wurde Schiermonnikoog zur autofreien Insel erklärt. Nur rund 200 der hier ständig lebenden knapp 950 Einwohner besitzen eine Sondergenehmigung für die Nutzung des eigenen Fahrzeugs. Darüber hinaus sind die Wege, es sei denn, man benutzt das Fahrrad oder geht zu Fuß, auf der Insel kurz. Die 16 Kilometer lange und vier Kilometer breite Insel besteht vornehmlich aus weiten Stränden und großflächigem Dünengelände sowie Vogelschutzgebieten.

Um auf die Insel Schiermonnikoog zu gelangen, muss die Fähre von Lauwersoog benutzt werden. Der kleine Fährhafen ist mit den nächst gelegenen Bahnstationen in Leeuwarden und Groningen durch regelmäßig verkehrende Busse verbunden. Feriengäste, die mit dem Auto anreisen, können dieses auf bewachten Parkplätzen an Land abstellen. Je nach Wetterlage dauert die Fährüberfahrt in der Regel 45 Minuten. Der Transport auf Schiermonnikoog erfolgt mit Bussen und Taxen. Einige Übernachtungsbetriebe holen ihre Gäste auf Wunsch auch gern persönlich am Hafen ab.

Obwohl die Insel Schiermonnikoog ihren Feriengästen rund 5500 Betten in zahlreichen verstreut liegenden Ferienhäusern sowie in einigen Hotels zur Übernachtung anbieten kann, so sind hier doch keine höheren Häuser oder gar größere Appartementanlagen zu finden. Und sogar auf dem Campingplatz dürfen nur kleine Zelte aufgebaut werden. Dies ist einem Beschluss der Inselbewohner aus dem Jahr 1974 zu verdanken, die seinerzeit einen kompletten Baustopp für weitere Urlaubsquartiere beschlossen. So konnte der auf anderen Insel einsetzende Bauboom für Schiermonnikoog erfolgreich verhindert werden.

Gäste, die die kleine Watteninsel Schiermonnikoog, die von den Bewohnern auch liebevoll “Lytje Pole” (kleine Insel) genannt wird, besuchen, finden hier vor allem Ruhe und Erholung in nahezu unberührter Natur. Und selbst, wenn im Sommer viele zusätzliche Tagesgäste nach Schiermonnikoog reisen, mit der letzten Fähre um 18.30 Uhr wird es wieder still auf der Insel.

Die Freizeitbeschäftigung besteht vor allem in ausgedehnten Strandtagen mit Wanderungen, Spaziergängen oder Baden, Fahrradtouren über die gut befestigten Muschelwege oder entlang der Deiche und dem Genießen des geselligen dörflichen Treibens. Im Dorfzentrum sind Cafés, Restaurants, Bars, Supermärkte und Stöberlädchen zu finden. Entlang der Langestreek sieht man kleine, denkmalgeschützte Fischerhäuser, die zwischen 1720 und 1760 entstanden.

Die Salzwiesen zwischen dem Vogelschutzgebiet der Kobbeduinen und der Willemsduin am Inselende können nur zu Fuß auf gut gekennzeichneten Pfaden besucht werden. Im Besucherzentrum erfährt man viel Wissenswertes über Geschichte und Natur von Schiermonnikoog. Darüber hinaus werden hier geführte Inselexkursionen angeboten. Legendär sind die Treckerfahrten mit dem „Balgexpres“ zum Inselende. Klettert man hinauf zum Bunker, einem Überbleibsel des Zweiten Weltkriegs, so kann man einen herrlichen Panoramablick über Schiermonnikoog mit seinen typischen zwei Leuchttürmen genießen

Die über 1000 Jahre alte Insel wurde um das Jahr 1200 von Zisterziensermönchen aus dem Dokkumer Kloster Claerkamp besiedelt. Sie gaben der Insel auch den Namen Schier-monnik-oog, was übersetzt „Insel der grauen Mönche“ bedeutet.