Festland & Provinzen

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Erholsame Tage im Süden Hollands

Nord-Brabant ist eine Provinz im Süden der Niederlande. Für Urlauber aus dem Westen Deutschlands, insbesondere aus dem Ruhrgebiet, ist Nord-Brabant fast um die Ecke. Urlaub mit Kindern oder auch ein erholsamer Kurzurlaub können so mit stressfreier Anreise beginnen.

Nord-Brabant ist grün und waldreich. Inmitten großer Naturparks mit weiträumigem Baumbestand gibt es ein reiches Angebot an Campingplätzen, Bungalows, Ferienwohnungen und Ferienhäusern: Das Angebot reicht von einer preisgünstigen, aber gemütlichen Einfachausstattung bis zu Villen mit Pool.

Bei einem Urlaub in Nord-Brabant lassen sich gleich zwei unserer Nachbarländer entdecken. Ins belgische Flandern ist es nur ein Katzensprung. In Chaam geht die flache grüne Landschaft Hollands in die hügelige Flanderns über. Ein Tagesausflug nach Brüssel ist von Nord-Brabant aus ebenso möglich wie in die belgische Hafenstadt Antwerpen mit ihrem vollständig erhaltenen historischen Stadtkern.

Nord-Brabant hat mit der Veluwe das größte zusammenhängende Waldgebiet der Niederlande zu bieten. Hier können Sie im schönen Ort Hoeven Ruhe und Sauerstoff tanken. In der Umgebung befindet sich ein interessantes Freilichtmuseum, eine umfangreiche Sammlung mit Bildern von van Gogh sowie das ehemalige Palais des Niederländischen Königshauses mit Museum.

In beschaulichen Dörfern wie Chaam, Hoeven und Westelbeers geht die Uhr ein wenig langsamer als im Alltag zuhause. Hier herrschen Gastfreundschaft und Gelassenheit vor.

Oosterhoud ist die Stadt der Klöster und Herrenhäuser und heute teilweise von Industrie geprägt. In der Umgebung von Oosterhoud befinden sich gleich alle Freizeitmöglichkeiten, die für Nord-Brabant typisch sind: Wanderer, Radfahrer und Angler kommen hier auf Ihre Kosten. Schwimmen kann man in Nord-Brabant in Badeseen oder als Vergnügen für die ganze Familie in einem der Erlebnisbäder mit gigantischen Wasserrutschen. Ein Tagesausflug nach Zeeland ans Meer ist ebenfalls gut möglich.

Auch Liebhaber gehobenen Wellness-Urlaubs finden in der Region Angebote. Thermen und großzügige Saunalandschaften laden ein, eine Reihe von Häusern bietet Rundum-Pakete.

Urlaub mit Kindern in Nord-Brabant

Nord-Brabant ist auf Feriengäste mit Kindern eingestellt. Den Jüngsten kann man eine große Freude machen mit einem Besuch im Freizeitpark Efteling in der Nähe von Tilburg, dem größten der Niederlande. Er ist rund um einen liebevoll gestalteten Märchenpark angelegt, aber auch Achterbahnen und andere aufregende Fahrgeschäfte finden sich hier. Im Safaripark Beekse Bergen lässt sich ebenfalls ein ausgefüllter Tag verbringen.

Apeldoorn verfügt über einen kleineren Freizeitpark und einen Zoo, in dem nur Affen leben. Der Besucher kann mit Ihnen in direkten Kontakt treten, was Kinder begeistern wird. Ausflugsfahrten durch die grüne Landschaft erlauben Blicke auf eine der zahlreichen Mühlen, auf Schlösser und Burgen.

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Urlaub in Zeeland

Zeeland ist die südwestlichste der 13 niederländischen Provinzen. Es grenzt im Osten an Nord-Brabant und im Nordosten an Südholland. Mit 380.000 Einwohnern ist Zeeland zugleich die einwohnermäßig kleinste Provinz der Niederlande. Dies liegt unter anderem an der Geographie. Nicht bloß, dass Zeeland der schroffen Nordsee schonungslos ausgeliefert ist. Das System aus Inseln und Halbinseln bietet nur relativ wenig Land, das bevölkert werden kann. Doch gerade aus diesem Umstand wurde eine Tugend gemacht, sodass die Lage Zeelands inzwischen einer der wichtigsten Pfeiler für den Tourismus Zeelands ist. Denn der Gefahr, die der Landbevölkerung durch die stürmischen Wassermassen stets drohte, musste mit entsprechenden Gegenmaßnahmen begegnet werden; ein Glück, dass dies auf eine äußerst imposante und interessante Art gelang.

Das Aushängeschild Zeelands: die Deltawerke und Delta Expo

Die Deltawerke sind ein Schutzsystem aus Staudämmen, die den gesamten südlichen Teil der Niederlande vor Hochwasser und Sturmfluten schützen sollen. Der Beginn der Planung war im Jahr 1953, nachdem eine Sturmflut im Süden der Niederlande beinahe 2.000 Menschenleben gekostet hatte. Die Fertigstellung des letzten Dammes und damit des gesamten Deltawerkes war im Jahr 1997. Die gesamte Geschichte der Entstehung wird der Öffentlichkeit in der neun Kilometer langen Sturmflutwehr zwischen Schouwen-Duiveland und Nord-Beveland anschaulich und mit vielen Details dargestellt. Dieser Abschnitt wird Delta Expo genannt, denn er ist Sturmflutwehr und Touristenmagnet zugleich.

Natürlich sind die Deltawerke nicht alles, was Zeeland zu bieten hat. Genau genommen sind sie aber einer der wichtigsten Gründe, warum die kleinen Orte und Städtchen Zeelands überhaupt derart gedeihen konnten, unbeeindruckt von den Launen der Nordsee.

Kultur und Nachtleben in Zeeland

In Zeeland gibt es keine großen Städte – zumindest gemessen an der Einwohnerzahl. Der Charme Zeelands basiert vor allem auf einer Vielzahl von beschaulichen Orten, die zum entspannenden Stadtbummel durch ihre Altstadt einladen, nicht selten unweit der weiten Dünenlandschaften entlang der Küste. Die Insel Walcheren überwältigt durch Städte wie Domburg mit ihrem antiken Stadtbild, die Hafenstadt Breskens mit ihrem Yacht-Hafen und dem Fischereimuseum, die exklusive Residenz De Banjaard in Kamperland und Hoofdplaat mit ihren ruhiggelegenen Ferienvillen. Diese Auswahl lässt sich beliebig fortführen.

Den Gegenpol zu Zeelands reichhaltiger Kultur bietet der kleine Ort Renesse. Renesse liegt auf der Insel Schouwen-Duiveland und ist vielen Deutschen ein Begriff. Trotz seiner knapp 1.500 Einwohner ist Renesse für seinen Tourismus weltbekannt. Es ist inzwischen Tradition, über Pfingsten nach Renesse zu fahren um dort zu campen und die Nacht zum Tag zu machen.

Attraktive Unterkünfte in Zeeland finden Sie zum Beispiel auf Urlaubsgefuehl.de.

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Provinz Limburg – die wechselvolle Geschichte des niederländischen Südens

Limburg mit der Hauptstadt Maastricht bildet den südlichsten Zipfel der Niederlande mit abwechslungsreicher Landschaft und allen Möglichkeiten für Naturaufenthalt und Wassersport. Vom Vierländereck bei Aachen ist es nur ein Katzensprung über die Grenze nach Holland. Die Eifelausläufer setzen sich als „Dutch Mountains“ in Südhollandals sanfte, fruchtbare Hügellandschaft fort.

Radsportler, die dem Lauf der Maas nach Norden folgen, werden immer tiefer in die Geestlandschaft mit ihren Seen und Flussausläufern eintauchen. In der Stadt Limburg wurde früher Steinkohle abgebaut, während bei Kerkrade und Heerlen noch Spitzkegelhalden vom Braunkohlenbergbau zeugen.

Provinz Limburg: Geschichte, Politik, Menschen und Kultur im Überblick

Zuallererst lebten Kelten an den Ufern der Roer, bis die Römer eine Brücke bauten und die erste Stadt Roermond an der Mündung von Roer und Maas gründeten. Der heutige Stadtteil Voorstad Sint Jacob erzählt noch von den Zeiten unter dem Herzogtum Guelders.

Nach den Kriegen gegen deutsche Truppen im 13. Jahrhundert gehörte Südholland von 1543 bis 1702 zu den spanischen Niederlanden durch den siegreichen Kampf des Herzogs von Toledo. Als Bastion der Gegenreformation erlebte Roermond die größte Hexenverbrennung in Europa auf dem Galgenberg im Jahre 1613.

Im 18.Jahrhundert befand sich Südholland unter den Fittichen des Habsburgischen Reiches trotz der Übergriffe durch die französische Revolution. 1814 wurde die Gegend von den Russen befreit und fiel als Provinz Maastricht an das Königreich Niederlande zurück.

1815 entstand die Provinz Limburg neu auf Beschluss von König Willem I. aus dem Département Niedermaas, denn er wollte den alten Namen wieder aufleben lassen und so erinnerte die Rückkehr der nördlichen und südlichen Niederlande in den Verbund an die 17 Provinzen der glorreichen Zeiten von Habsburg und Burgund.

Ab der belgischen Revolution kurz in belgischer Hand, wurde Südholland mit dem Londoner Protokoll von 1839 dann endgültig in eine belgische und eine niederländische Provinz geteilt. Auch heute noch ist Limburg politisch auf dem Dampfer der Unabhängigkeit unterwegs, denn in der wechselvollen Geschichte zwischen dem niederländischen Königshaus und dem Deutschen Bund des 19. Jahrhunderts wollte Limburg immer schon am liebsten unabhängig sein und das ist politisch heute noch so unter dem Motto – Limburg, genieße Dein Leben!

Südholland ist im Gegensatz zum Rest der Niederlande überwiegend römisch –katholisch. Neben der niederländischen Amtssprache sprechen die Limburger noch limburgisch, das mit französischen und deutschen Begriffen durchsetzt ist. Limburgs Belang, eine engagierte Heimatpartei, setzt sich für die Unabhängigkeit ein.

Die sprichwörtliche Kinderfreundlichkeit der Niederländer und der Sinn fürs Genießen beim Nachmittagskaffee oder Tee mit Koekjes machen Südholland für den Familienurlaub im Campingzelt oder gemütlichen Holzferienhäusern auf gepflegten Campingplätzen attraktiv. Natürlich muss der Besucher neben zahlreichen süßen Spezialitäten den berühmten Limburger Spargel und die Limburgse Vlaai, einen Obstkuchen mit Puddingfüllung probieren.

Limburg – Flair des niederländischen Südens und Touristenattraktion

Der Süden Limburgs beliefert ganz Holland mit Obst, denn hier ist der größte Obstbaumbestand. Leider wurde auch viel abgeholzt, um Kies zu schürfen. So entstand die zerklüftete Wasserlandschaft der Maasplassen mit Flussausläufern und vielen Seen, die jetzt zu Naherholung und Wassersport einlädt.

Vier Tourismusverbände sorgen für die Pflege der zahlreichen Campingplätze und Naturparks. Die Amstel Gold Race, ein jährliches Radsportrennen findet dort statt und schon vier Mal wurde die Straßenradweltmeisterschaft dort ausgetragen, im Jahre 2006 die Tour de France. Limburgs Mooiste zieht jährlich fast 10.000 Amateurradler aus ganz Europa an. Sehenswert sind die alten Gebäude, die an die Zeit der norddeutschen Backsteingotik in den Hansestädten erinnern wie das Venloer Rathaus.

Roermond: von den Römern über Habsburg zur Hansestadt und aktueller Wirtschaftsblüte

Roermond gehört zu den historischen Stätten, die wirklich eine Geschichte zu erzählen haben. Heute noch auf seinen Sonderstatus als jahrhundertelange Hansestadt stolz, besaß der Ort seit 1231 Stadtrecht. Die nach dem 2. Weltkrieg sorgsam restaurierte Altstadt im Stadtkern wird flankiert von den Türmen der St. Christopher Kathedral und des Munsters. Durch die von den Römern über die Maas gebaute Steene Brök konnten die Siedler und Invasoren erst das andere Ufer erreichen.

Seit 1441 gehörte Roermond als freie Hansestadt zur Hanse Liga. Seit 1912 hat Roermond sogar eine eigene Hymne. Die Stadt ist von einem grünen Gürtel umgeben und grenzt im Osten an den Meinweg National Park und das Leudal Tal, das von den Flüssen Swalm und Roer durchzogen, sogar wilde Tiere beheimatet und die einzige Gegend der Niederlande mit echten Giftschlangen darstellt. Die politischen Wechsel mit spanischen, deutsch-österreichischen, französischen und belgischen Einflüssen haben die Grenzstadt Roermond zu einem von Übergriffen und Verbrechen bewegten Pflaster gemacht, wo sich im vergangenen Jahrhundert noch IRA Terrorismus gegen britische Truppen ereignet hat.

Auch von Klimaeinflüssen blieb Roermond nicht verschont, denn die Überflutungen durch das heftige Ansteigen der Flüsse Roer und Maas von 1993 und 1995 sowie ein kleines Erdbeben von 1972 hinterließen einige Spuren.

Nichtsdestotrotz ist Roermond bei den Touristen nach wie vor beliebt wegen seiner schmalen bunten Stadthäuser und der engen Gassen mit allerhand Läden und Restaurants. Die Statue von P.J.H. Cuypers erinnert an den rührigen Stadtbürger und Architekten, der die Pläne für die Rekonstruktion des Munsters und der Altstadt entworfen hatte. Für die Besucher des berühmten Designer Outlet Roermond Modezentrums an der Stadsweide 2, nur 10 Minuten von der deutschen Grenze und eine halbe Stunde Autofahrt von Düsseldorf entfernt, auch am Wochenende bis 19 Uhr geöffnet, ist ein Besuch der gemütlichen Innenstadt ein Muss.

Valkenburg – Zwischen Radsportmekka und Thermenträumerei

Wer mit der Bahn die Strecke von Maastricht nach Heerlen fährt, sollte in Valkenburg unbedingt einen Stopp einlegen, denn diese holländische Kleinstadt, seit 2006 mit Rijnsberg zusammengelegt, besitzt eine liebenswerte Innenstadt mit netten Lokalen, einer Wasserburg und den Mergelgrotten, wo jedes Jahr ein unterirdischer Weihnachtsmarkt stattfindet.

Etwas außerhalb von Valkenburg, auf dem Cauberg, liegen die Burgruine Valkenburg an der Geul und die Thermae 2000, wo der Besucher in warmem Thermalwasser aus dem kalk- und mineralhaltigen Erdreich aus 400 m Bohrtiefe, bei 32° Wassertemperatur, in tropisch anmutender Umgebung wunderbar baden und entspannen kann zum sagenhaft günstigen Preis von 6 Euro. Am Abend kann dann der Tourist locker bei einem Besuch des weltberühmten Kasinos den Rest seines Urlaubsgeldes verspielen oder als Gast lieber den wetteifernden Berufsspielern zuschauen.

Heel – Camping vom Feinsten

Das Städtchen Heel ist in manchen Reiseführern kaum erwähnt, doch der Campingpark Heelderpeel mit seiner riesigen Fläche und dem Netz aus lauter Seen und Wasseradern dazwischen wird immer genannt.

Heel liegt 45 km von Maasgouw entfernt. Heelderpeel hat große Waldflächen, Wiesen und viel Strand an der See. Gemütliche kleine und größere Chalets im Blockhausstil können möbliert gemietet und auch gekauft werden für häufige Ferienaufenthalte. http://www.heelderpeel.nl/ bietet online gute Informationen. Noch dazu ist es möglich, in Heel den Maaspark Boschmolenplaas in unmittelbarer Nähe mit seinem schönen Yachthafen zu besuchen und bei Brasserie Boschmolenplas auf der Terrasse zu sitzen, um eines der zahlreichen einheimischen Biere zu probieren und zur Erholung den vorbeiziehenden Schiffen zuzuschauen.

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Provinz Drenthe – lange Geschichte und einzigartige Landschaft

Reisende, die einen Urlaub Drenthe gebucht haben, begeben sich in eine wunderschöne Provinz im Nordosten der Niederlande.

Die 500000 Einwohner der Region sind stolz auf die lange Geschichte von Drenthe. Diese führt zurück bis ins frühe 9. Jahrhundert. Mitte des 11. Jahrhunderts ging die Provinz als Geschenk an den Bischof Bernold von Utrecht über. Im 16. Jahrhundert erhielt Drenthe einen Autonomiestatus innerhalb der Habsburgischen Niederlande. Mit der Neugründung der Niederlande im Jahre 1839 erhielt Drenthe den Status einer Provinz.

Neben einer langen Geschichte weiß Drenthe auch mit einer einzigartigen Landschaft zu überzeugen. Im Gegensatz zu der für die Niederlande typischen Flachlandschaft, treffen Besucher hier auf zahlreiche Hügel. Zudem lassen sich hier Moore, Seen, Flüsse und Heiden finden. Die Moorlandschaften befinden sich größtenteils im Osten der Provinz, während Heidegebiete im Zentrum und die Flüsse im gesamten Gebiet zu finden sind. Die Provinz eignet sich hervorragend für lange Wanderungen und Radtouren.

In Drenthe befinden sich auch zahlreiche wunderschöne Ortschaften, zu denen insbesondere die Hauptstadt Assen sowie die Gemeinden Emmen, Borger, Noordenveld und Hoogeveen zählen.

Urlaub Drenthe – faszinierende Sehenswürdigkeiten

Touristen, die einen Urlaub Drenthe gebucht haben, werden genügend Zeit haben um bei mehreren Tagesasuflügen, die faszinierenden Sehenswürdigkeiten der Region zu entdecken. Den ersten Anlaufpunkt für Touristen stellen dabei häufig die mehr als 50 Hühnergräber dar, die bei einer Wanderung auf verschiedenen Hühnergräberrouten besichtigt werden können. Es wird angenommen, dass diese Grabanlagen bis auf 3000 v.Chr. zurückgehen. Eine sehr große Dichte an Hühnergräbern können die Gemeinden Borger und Emmen vorweisen. In der Umgebung dieser Grabanlagen können häufig Bungalows gemietet werden. Eine sehr gute Adresse hierfür sind beispielsweise die herrlichen Bungalowparks in Gees.

Neben den Hühnergräbern sollten auch unbedingt die zahlreichen Nationalparks der Provinz besichtigt werden. Zu den faszinierendsten zählt der „Nationalpark Dwingelderveld“. Hier treffen Besucher neben Moorlandschaften, Wäldern und Heiden auch auf herrliche Pflanzen wie beispielsweise Lavendel, Enzian, Wacholder, Rosmarin oder Sonnentau. Auch mit einer großen Tierwelt kann dieser Nationalpark dienen. Hier lassen sich unter anderem Bussarde, Eulen, Schafe, Iltisse, Mader und Kühe entdecken.

Nicht minder interessant gestaltet sich ein Besuch des Freilichtmuseums „Veenpark“ in Emmen. Hier erhalten Besucher dank zahlreicher Ausstellungen einen Einblick in das Leben der Torfstecher. Diese wussten bereits Vincent van Gogh zu beeindrucken, der sich zu Lebzeiten für mehrere Monate in der Provinz aufhielt.

Weitere Sehenswürdigkeiten lassen sich in Assen, der Hauptstadt der Provinz entdecken. Hier lohnt sich ein Besuch des „Drents Museums“, der „Abteikirche“ sowie des „Reichsarchivs“.

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Ostflevoland und Südflevoland

Die im südlichen Ijsselmeer gelegene Provinz Flevoland entstand erst 1986 aus einem Zusammenschluss verschiedener, im Zeitraum von 1942 bis 1968 trockengelegter Poldergebiete: aus dem Polder Oostelijk und Zuidelijk, vorher unter Staatsverwaltung, sowie dem Noordoostpolder, bis dahin zur Provinz Overijssel gehörend.

Ost- und Südflevoland sind durch einen breiten Wasserarm, das sogenannte Veluwemeer, vom Festland getrennt. Diese Lösung war mit Rücksicht auf den Grundwasserspiegel des höher liegenden Küstengebietes notwendig, der sonst in untragbarer Weise abgesenkt worden wäre. Die 4 bis 5 m unter dem Meeresspiegel liegende Polderlandschaft mit Tonböden wurde für landwirtschaftliche Zwecke angelegt und ist äußerst dünn besiedelt. Flevoland ist besonders etwas für kulturell interessierte Urlauber und Aktivurlauber.

Ostflevoland

Der ältere, in den Jahren 1950 bis 1957 trockengelegte Teil des Polders, Ostflevoland, gehört zu zwei Dritteln zur Gemeinde Dronten und zu einem Dirttel zu Lesystad. Die Urbarmachung und Kultivierung Ostflevolands erfolgten Mitte der 1960er-Jahre. Es wurden rund 2000 landwirtschaftliche Betriebe gegründet, die zunächst hauptsächlich Raps, Hafer und Gerste anbauten, inzwischen jedoch auch Weizen, Zuckerrüben, Obst und Gemüse produzieren. Die Küste der östlichen Randseen wurde aufgeforstet und bietet ausgezeichnete Erholungsmöglichkeiten mit Parkanlagen und Jachthäfen.

Zentraler Versorgungsort für das landwirtschaftliche Poldergebiet ist der Ort Dronten. Erwähnenswert ist das architektonisch interessante, 1967 nach antikem Vorbild errichtete Kommunikationszentrum De Meerpaal. Dieses Mehrzweckgebäude bietet Platz für die verschiedensten Veranstaltungen.

Südlich von Dronten liegt unweit des Dorfes Biddinghuizen der Freizeitpark Six Flags Holland mit Achterbahnen, Stuntsshows und anderem Nervenkitzel.

Am Veluwemeer, östlich von Biddinghuizen, erstreckt sich ein ausgedehntes Freilufterholungsgelände mit Jachthäfen, Badestränden, Wassersportanlagen und Camingplätzen.

Zeewolde ist übrigens auch eine Reise wert, nämlich eines der jüngsten Dörfer Hollands.

Südflevoland

Südlich von Ostflevoland schließt der jüngere, 1968 endgültig dem Meer abgerungen Polder Südflevoland an. Die Kultivierung begann erst 1978. Rund ein Viertel der Gesamtfläche wurde in ihrem natürlichen Zustand belassen, so das große Naturschutzgebiet Oosvaarderplassen, ein Seengebiet mit vielen Zugvögeln, u.a. Löffelreiher und Kormorane. Von einem Aussichtspunkt am Knardeich kann man die Vögel beobachten.

Am südwestlichen Zipfel des Polders liegt eine der jüngsten Gemeinden der Niederlande, die erst 1975 gegründete Stadt Almere, die sich durch futuristische Bauprojekte hervorgetan hat. Die am schnellsten wachsende Stadt der Niederlande zählte bereits 1989 rund 57 000 Einwohner – sechs Jahre später sogar mehr als 100 000 Bewohner. Einige avangardistische Architekten haben Almere als Experimentierfeld auserkoren: Das Bauprojekt De Realiteit mit seinen Kubuscontainern gilt als besonders markantes Beispiel avangardistischer Wohnkultur; das Stadhuis am Stadhuisplein trägt die Handschrift von Cees Dam.

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Friesland – das Land im Watt

Friesland ist eine Region an der deutschen beziehungsweise niederländischen Nordseeküste und ein beliebtes Urlaubsziel. Eingeteilt ist diese Region in West- und Südfriesland sowie Nordfriesland im deutschen Bundesland Schleswig-Holstein. Auch die Insel Helgoland zählt geografisch zu Friesland, ebenso wie die Insel Neuwerk.

Zahlreiche Wattinseln erfreuen hier insbesonders ruhesuchende Touristen. Eine der bekanntesten westfriesischen Inseln ist Schiermonnikoog, auch bekannt unter dem Namen “die Insel der grauen Mönche”. Jahrelang lebten hier Zisterziensermönche. Heute ist die kleine Insel mit Strand, Leuchtturm und einem beschaulichen See ein beliebtes Urlaubsziel.

Baden, Wandern und Entspannen

Hauptanziehungspunkt für die meisten Urlauber ist natürlich die Nordsee, welche zum Baden einlädt. Doch auch ausgedehnte Wattwanderungen gehören in Friesland zu einem Urlaubserlebnis der ganz besonderen Art.

In der Region findet man vier Nationalparks; hier findet man eine zum Teil noch unberührte Natur, in welcher man sich herrlich entspannen kann. Uralte Moore und wunderschöne Heidelandschaften machen das Wandern zu einem ganz besonderen Erlebnis.

Einer der bekanntesten Nationalpark Frieslands ist Lauwersmeer; hier gibt es etliche Seen, welche im Sommer zum Baden einladen. Doch auch die hier heimische Tier- und Pflanzenwelt wird das Herz eines jeden Naturliebhabers erfreuen.

Friesland – ein Paradies für Aktivurlauber

Friesland ist eigentlich für jeden Urlaubstyp geeignet. Vor allem Wassersportler aber kommen hier voll auf ihre Kosten. Egal ob auf den friesischen Seen, Kanälen oder im Wattenmeer; Bootsverleihe findet man zuhauf in Friesland. Sowohl Katamarane als auch Segelschiffe und Motorboote können hier ausgeliehen werden und versprechen einen abenteuerreichen Urlaub auf dem Wasser. Doch auch Wind- und Kitesurfen sowie Kanu fahren ist in vielen Regionen Frieslands problemlos möglich. Kurz gesagt: für Aktivurlauber ist die Region ein lohnendes Urlaubsziel.

Natürlich kann man in Friesland auch wunderbar Rad fahren. Dank der flachen Landschaft ist dies auch für ungeübte Radler kein Problem. Einer der bekanntesten Radwege in Friesland ist der Nordseeküstenradweg; dieser führt auf einer Länge von etwa 6.000 Kilometern durch acht Länder immer an der Nordsee entlang und passiert dabei auch das schöne Friesland.

Sehenswerte Orte in Friesland

Doch in Friesland gibt es auch für Kulturliebhaber einiges zu entdecken. Zahlreiche malerische kleine Städtchen laden den Urlauber hier zu Erkundungsgängen ein. Eine besonders beschauliche Stadt ist Workum mit den prächtigen Giebeln und historischen Gebäuden.

Ebenfalls ein beliebtes Urlaubsziel ist die westfriesische Insel Ameland. Besonders für Schulklassen ist diese Insel ein beliebtes Urlaubsziel, denn hier werden regelmäßig Kinderfreizeiten angeboten, die für allerlei Kurzweil sorgen. Typisch für diese Insel sind die zahlreichen reetgedeckten Häuser und auch der Leuchtturm bei Hollum ist ein schönes Ausflugsziel. Hauptattraktion Nummer eins aber ist der kilometerlange Sandstrand.

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Reisende, die einen Urlaub in Gelderland gebucht haben, begeben sich in eine der schönsten Provinzen der Niederlande. Die zwei Millionen Einwohner der Provinz sind stolz auf die herrliche Landschaft Gelderlands, die sich in drei verschiedene Regionen untergliedern lässt. Der nördliche Teil wird Veluwe bezeichnet und ist mit einem riesigen Waldgebiet überzogen. Im Osten liegt die Region Achterhoek deren Landschaft von Wiesen und Weiden bestimmt wird. Die Region Betuwe im Süden von Gelderland ist eines fruchtbarsten Gebiete der Provinz und bekannt für Obst- und Gemüseanbau. Auch zahlreiche Flüsse lassen sich in Gelderland entdecken. Zu den berühmtesten Fließgewässern zählen dabei der Niederrhein, Waal sowie die Maas.

Sehenswürdigkeiten in Arnheim, Otterlo, Harderwijk

Die Provinz Gelderland ist neben einer herrlichen Natur auch für faszinierende Sehenswürdigkeiten bekannt. Eine sehr große Anzahl an Attraktionen kann dabei Arnheim, die Hauptstadt der Provinz vorweisen. Hier lohnt sich insbesondere ein Besuch der Altstadt, in der herrliche Bauwerke wie beispielsweise das „Luxortheater“, das „Teufelshaus“, die „St. Eusebiuskirche mit ihrem mehr als 70 Meter hohen Turm“, die „Koeperlkerk“, der „Historische Keller“ sowie verschiedene sehr gut erhaltene Bürgerhäuser besichtigt werden können.

Ein Besuch sollte auch inbedingt der Gemeinde Apeldoorn, die sich in geringer Entfernung von Arnheim befindet, abgestattet werden. Hier kommen insbesondere Familien bei einer Besichtigung des berühmten Affenzoos „Apenheul“ ganz auf ihre Kosten. Dieser bietet Affenarten aus verschiedenen Ländern, die sich größtenteils völlig frei durch den Zoo bewegen.

Im selben Ort befindet sich mit den „Juliana Toren“ eine weitere unvergessliche Attraktion. Hierbei handelt es sich um einen riesigen Abenteuerpark mit Spukschloss, Geisterbahn, Labyrinth, Achterbahn, Riesenrutschbahn, Autoscooter sowei Karussel. Für einen Besuch dieses Parks sollte unbedingt ein ganzer Tag eingeplant werden.

Ebenfalls sehenswert ist der Nationalpark „De Hoge Veluwe “ in der Gemeinde Otterlo. Dieser gilt als einer der größten und ältesten Nationalparks des Landes und kann sowohl per Fuß als auch mit einem der zahlreichen kostenlosen Fahrräder erkundet werden. Bei der Durchquerung des Parks treffen Besucher auf eine wunderschöne Tier- und Pflanzenwelt. Hier sind Entspanung und Erholung garantiert.

Mittelalterliche Architektur in Heerenberg erkunden

In der Gemeinde Heerenberg befindet sich mit dem „Schloss Huis Bergh“ eine weitere atemberaubende Sehenswürdigkeit der Provinz Gelderland. Das mittelaterliche Schloss wurde ursprünglich als riesige Verteidigungsanlage gebaut. Heute zählt dieses imposante Bauwerk zu den größten Schlössern der Niederlande und beeindruckt mit einer mittelalterlichen Architektur sowie im Inneren mit verschiedenen Kunstsammlungen.

Als weitere Sehenswürdigkeiten der Provinz Gelderland sind das „Dolfinarium“ in der Gemeinde Harderwijk sowie in Arnheim das „Freilichtmuseum, „Kriegsmuseum 40 – 45“, „Wassermuseum“ und „Weinmuseum“ zu nennen.

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Provinz Groningen – einzigartige Natur und vielfältige Sehenswürdigkeiten

Ein Urlaub in Groningen führt Reisende in den herrlichen Nordosten der Niederlande. In der Provinz leben knapp 600000 Einwohner, die sehr stolz auf die wunderschöne Landschaft Groningens sind. Diese ist überaus flach und mit zahlreichen Seen, Flüssen, Sümpfen und Mooren übersät. Die Region lässt sich am besten mit dem Fahrrad auf den sehr gut ausgebauten Radwanderwegen erkunden. Dabei gelangen Urlauber nach Lauwersmeer, Steendam, Wedde, Vlagtwedde und Lauwersoog.

Historische Eindrücke in der Stadt Groningen sammeln

Erster Anlaufpunkt für Touristen der Region ist regelmäßig die Stadt Groningen. Diese verwöhnt ihre Besucher mit faszinierenden Sehenswürdigkeiten wie beispielsweise dem 500 Jahre alten Martiniturm sowie der Martinikirche. Letztgenannte wurde im Jahre 1230 erbaut und beeindruckt von außen mit einer sehr schönen Fassade sowie im Inneren mit zahlreichen Fresken und einer riesigen Barock-Orgel.

Nicht minder interessant gestaltet sich eine Besichtigung des Prinsenhofs und Prinsentuins. Beide gelten als wunderbare Exemplare des Renaissance Baustils. Überaus charmant ist auch der Anblick der kleinen historischen Wohnhäuser mit Innenhof, die unter der Bezeichnung Hofjes bekannt sind.

Als äußerst interessant empfinden Urlauber regelmäßig einen Besuch des Groninger Museums, welches mit zahlreichen Ausstellungen internationaler Künstler aufwartet.

Erlebnis pur für Wanderer, Wassersportler und Radler

Ebenfalls sehenswert ist der Nationalpark Lauwersmeer. Hier treffen Urlauber auf eine einzigartige Landschaft geprägt von Schilffeldern, Wiesen, Wäldern und Stränden. Zudem eignet sich Lauwersmeer hervorragend für Bootsausflüge, Kanufahrten sowie zum Windsurfen.

Auf Steendam empfiehlt sich unter anderem ein Besuch des Schildmeer Villaparks sowie des berühmten „Wassersportzentrums „De Otter“.

In Vlagtwedde kommen Naturliebhaber bei Wanderungen und Radtouren entlang der herrlichen Wiesen und Wälder ganz auf ihre Kosten. Auch an Sehenswürdigeiten mangelt es Vlagtwedde nicht. Besonders sehenswert sind beispielsweise das Museumskloster in Ter Apel, das nahegelegene Schloss Dankern, die wunderschöne Festung Bourtange sowie die mittelalterliche Dorfkirche in Sellingen. Des Weiteren bietet Vlagtwedde seinen Besuchern mit dem Parc Emslandermeer und dem Erlebniszentrum Wonderwereld ein großes Angebot an Freizeitaktivitäten.

Bei einem Besuch der Region Lauwersoog bietet sich eine Besichtigung der Kirche St. Peter aus dem 13. Jahrhundert an. Neben einer herrlichen Aussenfassade beeindruckt dieses Gotteshaus mit einer barocken Orgel aus dem frühen 18. Jahrhundert. Auch Besichtigungen des Het Rif und des Bezoekercentrums dürfen bei einem Ausflug nach Lauweersoog nicht fehlen. Bei Het Rif handelt es sich um eine riesige weiße Sandfläche. Das Bezoekercentrum hingegen verblüfft mit einer Ausstellung verschiedener regionaler Landschaften sowie Gerippen von Pottwalen.

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Der heutige Süßwassersee Ijsselmeer ist eine eingedeichte Meeresbucht in den Niederlanden. Er liegt zwischen Nordholland und den Küsten von Friesland.

Das Ijsselmeer entstand erst im Jahre 1932 durch den Bau des Abschlussdeichs (Afsluitdijk). An der schmalsten Stelle der früheren Zuiderzee wurde der Deich auf 29 km und 90 m breite gebaut und dient vor allem zum Schutz der Küste, auf ihm verläuft heute die niederländische Autobahn A7. Große Wasserflächen konnten, bedingt durch den Wegfall der Gezeiten, abgedeicht und trockengelegt werden um Polder an den Ufern des Sees entstehen zu lassen. Durch den Bau eines weiteren Deichs (Houtribdijk ) im Jahre 1976 wurde die ehemalige Zuidersee in zwei Wasserflächen geteilt, der südliche Teil wird Markermeer und der nördliche Teil Ijsselmeer genannt.

Das Ijsselmeer – ein Eldorado für Wassersportler

Wer an Ferien in Holland denkt, dem Fallen sofort Windmühlen, Fahrräder, Tulpen, Grachten, Käse und hübsche kleine Häuser ein. Selbstverständlich sind all diese Dinge auch am Ijsselmeer zu finden, aber auch ein Eldorado für Wassersportler bietet diese Region. Bedingt durch den geringen Seegang, bei einer Wassertiefe zwischen 2 m und 4 m und einem stetigen Wind finden Wassersportler ideale Bedingungen vor.

Rund um das Ijsselmeer können Schiffe gechartert werden, ob Segelyachten, Motoryachten, Jollen, Sloepen/Daycruiser, Großsegler oder ein kleines Kanu, hier findet jeder das passende Boot. Zahlreiche Marinas und kleine romantische Stadthäfen laden den Skipper zum Landgang ein. Jeder Hafen bietet gemütliche Restaurants und Cafés, aber auch zahllose Sehenswürdigkeiten.

Das Surfen hat in den Niederlanden Tradition, das moderne Kitesurfen hat sich hier dem entsprechend schnell zu einer weit verbreiteten Sportart entwickelt. Am ganzen Ijsselmeer werden Ausbildungen in Surf- und Kiteschulen angeboten. Auch zahlreiche Segelschulen bieten Ausbildungen für Anfänger bis hin zu Regattatrainings an. Auch wenn in Holland das Bootfahren mit einem Boot unter 15 Meter Länge führerscheinfrei möglich ist, gibt eine Ausbildung Sicherheit.

Familienurlaub in Makkum

Die kleine Stadt Makkum liegt nahe am Afsluitdijk zur Nordsee. Vor allem für Anfänger beim Windsurfen und Familien mit kleinen Kindern ist Makkum ein idealer Urlaubsort. Das Ijsselmeer ist hier nur Kniehoch und der Sandstrand bietet Kindern viele Möglichkeiten.

Workum, Stavoren und Lemmer

Workum liegt ebenfalls in Friesland und durch einen zwei Kilometer langen Kanal mit dem Ijsselmeer verbunden. Die Stadt verfügt über mehrere Jachthäfen und lebte traditionell vom Seehandel. Am Ortsausgang befindet sich eine Schiffswerft „De Hoop“. Die St. Gertrudenkirche ist ein friesisches Wahrzeichen und birgt eine sehenswerte Sakristei.

Ganz auf den Wassersport orientiert sind die Orte Stavoren am Nordseearm gelegen und die Stadt Lemmer im Süden von Friesland, mit vielen Seen. Das alte Fischerdorf Urk reizt mit seinem Zentrum und einem Heimatmuseum.

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Die Urlaubsregion Overijssel

Overijssel ist eine Provinz in Holland mit der Provinzhauptstadt Zwolle. Sie grenzt im Norden an das Ijsselmeer und im Südosten an Deutschland (Niedersachsen / Nordrhein-Westfalen). Der bekannteste Fluss ist die Ijssel.

Overijssel hat eine reizvolle Landschaft: Hügellandschaft, Wald und Moorgebiete und Naturparks. Der höchste Berg ist der Tankenberg bei Losser mit einer Höhe von 85 Metern, außerdem wird das Land von vielen kleinen Bächen und Kanälen durchzogen. Egal wie man Urlaub machen will, ob auf einem Campingplatz, in einer Pension, im Ferienhaus oder Ferienwohnung, im Hotel oder Urlaub auf dem Bauernhof, in Overijssel ist alles möglich.

Vielvältige Freizeitaktivitäten in Overijssel

Overijssel ist eine sehr beliebte Urlaubsregion mit Attraktionen, Sehenswürdigkeiten und Möglichkeiten für Aktivurlauber, Wassersportfreunde und für Familien mit Kindern. Schöne Fahrradtouren machen und Wandern stehen oben an und die wassersportbegeisterten Urlauber kommen auf dem Ijsselfluss und Ijsselmeer voll zu ihrem Vergnügen.

Es gibt Freizeitangebote aller Art für jeden Urlauber. Der bekannteste Freizeitpark ist Slagharen in Overijssel und eine besondere Attraktion für Kinder jeden Alters ist das subtropische Badeparadies “Aqua Jungle” und das Jungle Abenteuercamp bei Hardenberg.

Sehenswerte Ortschaften in Overijssel

Im Norden von Overijssel ist die Stadt Kampen bekannt für ihre antiken und historischen Bauwerke aus dem 14.-15. und 16. Jahrhundert. Die Stadt liegt an der Mündung des Ijsselflusses ins Ijsselmeer und ist zugleich ein Anziehungspunkt für alle Wassersportliebhaber.

Etwas nördlich von Zwolle findet man den Ort Giethorn, auch das “grüne Venedig von Holland” genannt. Giethorn liegt im größten Tieflandmoorgebiet von Westeuropa. Ein Ort der Ruhe und Erholung. Mit einem kleinen Boot kann man das Wasserdorf und die Umgebung selbst erkunden.

Etwa in der Mitte von Overijssel finden wir Hogel Hexel, nahe der Stadt Wierden. Hogel Hexel ist ein kleiner ruhiger Urlaubsort mit einigen besonderen Attraktionen für seine Urlaubsgäste. Besonders zu vermerken: Es bietet Pferdreiten an speziell für behinderte Menschen. Außerdem feiert Hogel Hexel alljährlich Ende April bis Anfang Mai das traditionelle Oranjefest mit vielen Spielen, sportlichen Aktivitäten und Wettstreiten und im Sommer finden in Hogel Hexel oft Heißluftballonfahrten statt. Somit ist Hogel Hexel ein besonderer Anziehungspunkt für die Liebhaber des Ballonfahrersports.

In und um Hogel Hexel sind viele Rad- und Wanderwege angelegt und ein Erholungspark ist auch da. Hogel Hexel ist ein sehr schönes Erholungsgebiet.

Westlich der Stadt Rijssen liegt Holten, ein kleiner Ort am Rande des Nationalparks “Sallandse Heuvelrug”. In Holten gibt es einen großen Ehrenfriedhof zum Gedenken an die dort gefallenen kanadischen Soldaten während des 2. Weltkrieges. Schon deshalb sollte man Holten nicht vergessen.

Von Holten aus kann man herrliche Waldwanderungen durch den Nationalpark machen. Holten ist ein Ort der Ruhe und Erholung.

Östlich von Holten befindet sich der große Freizeitpark “Landal Twenhaarsveld”. Er ist besonders auf die Bedürfnisse von Kindern abgestimmt und ein unvergessliches Erlebnis.

Nahe bei der Stadt Ommen ist Lemele. Besonders reizvoll ist die Umgebung von Lemele. Man kann von Lemele aus sehr schöne Wanderungen rundum und auf den Lemelerberg und zum Archerberg machen. Ebenfalls von Lemele aus gelangt man einfach zum Urlaubspark Slagharen oder zum Safaricamp “Beekse Bergen” oder zum Abenteuerpark Hellendorn.

Lemele ist ganz besonders beliebt bei den Freunden des Golfsports. In Lemele gibt es eine ausgezeichnete Golfanlage. Lemele ist ein sehr attraktiver Anziehungspunkt in Overijssel.

Egal wo man Urlaub macht: Overijssel ist eine Reise wert.